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Ist doch wunderschöön!!♥

Japan tötet Tausende von Delfinen

Fischer führen Tradition und Esskultur ins Feld, wenn sie die Delfine töten. Umweltschützer sagen, Teile der getöteten Delfine würden zu Haustierfutter und Düngemittel. Eine Supermarktkette hat inzwischen Delfinfleisch aus dem Angebot genommen.

Delfine sind die besseren Wachhunde.
Foto: dpa Delfine tümmeln sich gern im Meer. Das japanische sollten sie besser meiden.

Ungeachtet von Protesten internationaler Umweltschutzorganisationen machen japanische Fischer mit Billigung der Regierung derzeit Jagd auf Tausende von Delfinen. Bei der alljährlichen Treibjagd würden im Schnitt 16.000 bis 17.000 Tiere gefangen, teilte Hideki Moronuki, Sprecher der Fischereibehörde in Tokio, mit. Umweltschützer sprechen dagegen von über 20.000 getöteten Delfinen.

In der Walfangstadt Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio, wurden allein in den vergangenen Tagen etwa 150 Delfine eingekreist, in Lagunen getrieben und mit Lanzen und Messern getötet. Einzelne Tiere, die keine Blessuren aufweisen, werden im Auftrag von Aquarien aus aller Welt für Showzwecke ausgesucht und verkauft.

Die milliardenschwere Delfin-Industrie „unterstützt die Treibjagd, indem sie die Fischer für ihr schlimmes Verhalten entlohnt“, sagt der Umweltschützer Richard O'Barry. Der Amerikaner war in den 60er Jahren Trainer der Delfine für die Fernseh-Serie „Flipper“, seit 1970 kämpft er für den Schutz der Meeressäuger. Die Fischer in den wenigen Orten wie Taiji, wo die Treibjagd auf Delfine betrieben wird, rechtfertigen ihr Handeln damit, dass es die Tradition und Teil der Esskultur ihrer Region sei. „Wir töten Delfine, weil wir sie zum Leben brauchen“, sagt Yoji Kita, Vorsitzender des örtlichen Erziehungsausschusses in Taiji. Anders als bei Tieren auf dem Lande, die schnell hinter verschlossenen Türen getötet werden könnten, gehe dies bei Meerestieren aber nicht so einfach. Man bemühe sich jedoch, die Zeit des Sterbens zu verkürzen. Kritiker bestreiten dies.

Umweltschützer wie O'Barry werfen den Japanern vor, die Delfine und andere Kleinwale zu töten, weil sie zu viele Fische fressen würden. Teile der getöteten Delfine sollen zu Haustierfutter und Düngemittel verarbeitet werden. Japans Medien würden das ganze Thema jedoch tot schweigen, klagt O'Barry. Lediglich die Tageszeitung „Japan Times“ habe die „größte Delfinschlachtung der Welt“ bisher publik gemacht, allerdings erscheint die Zeitung in Englisch. „Dies ist die barbarischste Tiermisshandlung, die ich jemals als Journalist recherchiert habe“, sagt Boyd Harnell, für dessen Berichterstattung über die Delfintötungen das Blatt den angesehenen „International Genesis Award“-Tierschutzpreis gewann.

Harnell wirft der Regierung vor, der Bevölkerung zu verschweigen, dass Delfinfleisch hochgradig mit Quecksilber vergiftet sei. Der Reporter hatte Delfinfleisch einer Supermarkt-Kette in der Provinz Wakayama, wo auch Taiji liegt, in einem amtlich anerkannten Labor testen lassen. Die festgestellten Quecksilberwerte hätten um das 13,5fache über den zulässigen Höchstwerten der Regierung gelegen. Nach einem Bericht der „Japan Times“ hat die Supermarktkette inzwischen Delfinfleisch aus dem Angebot genommen.

Schwimmen mit Menschen: Trauma für Delfine

Schwimmen mit Menschen: Trauma für Delfine Was Menschen mögen, verursacht Stress bei Meeressäugern
 
Nach jüngsten Untersuchungen vor der Küste der ostafrikanischen Insel Sansibar verändert die menschliche Anwesenheit das Verhalten der Delfine total. Sie kümmern sich weniger um ihren Nachwuchs und kommen auch nicht zur Ruhe, berichten die Forscher im Fachmagazin Endangered Species Research.

Am schlimmsten war der Stress für die Tiere dann, wenn Schwimmer ganz nahe gekommen sind und versucht haben, sie zu berühren. Die Meeresbiologen um Per Berggren von der Newcastle University fordern nun Beschränkungen, um die potenziellen Langzeitfolgen von Delfintouren zu minimieren.

Tourismus lebt von Delfinen

"In unseren Untersuchungen haben wir festgestellt, dass immer wenn Touristenboote präsent waren, die Tiere aufgeregt waren und weniger Zeit zum Jagen oder zum Vergesellschaften aufgewendet haben", so Berggren im pressetext- Interview. "Das hat negative Auswirkungen nicht nur auf individuelle Tiere, sondern auf die gesamte Schule. Auf lange Zeit hin könnte das die Population umbringen", meint der Forscher.

Seit 1992 werden an der Südküste der Insel Sansibar Delfintouren angeboten. Dieser Industriezweig hat die traditionelle Jagd auf die Meeressäuger total verdrängt. "Das ist sehr erfreulich", meint Berggren. Allerdings sei die Art und Weise wie dieser Delfintourismus betrieben wird, nicht nachhaltig. Bis zu 30 Boote scharen sich um eine Delfingruppe. "Da die lokale Bevölkerung vom Tourismus lebt - in diesem Fall also von den Delfinen - müssen unbedingt Verhaltensregeln eingehalten werden", so der Forscher, der sich seit 20 Jahren mit Meeressäugern beschäftigt.

Empfindliche Reaktionen auf Stress

40 Tage lang hat das Forscherteam die Delfine beobachtet. Wenn die Boote mit den Touristen da waren, sank die Ruhezeit der Tiere von 38 auf zehn Prozent des Tages. Ähnlich reagierten die Tiere auch bei der Futtersuche. Hier sank der Zeitaufwand von 19 auf zehn Prozent. Bei Anwesenheit der Boote wurden die Delfine extrem aktiv. Der Zeitaufwand des Herumschwimmens stieg von 33 auf 77 Prozent und wurde zur dominanten Aktivität im Beisein der Boote.

"Der Ersatz der Delfinjagd durch Delfintouren kann als Durchbruch gesehen werden, da dies eine humane und nachhaltige Alternative darstellt", meint der Forscher. Unglücklicherweise muss der Delfintourismus jedoch ohne Regulierung ebenso in Frage gestellt werden. "In der derzeitigen Situation brauchen die Tiere viel mehr Energie, weil sie mehr schwimmen müssen, um den Touristenbooten zu entkommen, die ihnen nachfahren."

Aufklärung der Touristen erforderlich

"Eigentlich sollten alle Touristen, die solche Delfin- Exkursionen mitmachen, vorher aufgeklärt werden, damit sie wissen, dass verschiedene Handlungen zu großem Stress bei den Tieren führen", meint Berggren. Der beste Ansatz wäre, die Tiere frei entscheiden zu lassen, ob sie zu den Menschen kommen wollen oder nicht, anstatt ihnen nachzufahren.

"Sansibar, das zu Tansania gehört, ist eine wundervolle Insel und die Exkursionen sind besonders während Juli und Oktober interessant", erklärt Berggren. Zu dieser Zeit könne man auch Buckelwale beobachten. "Ich würde jedem Besucher raten, die lokale Gemeinschaft zu unterstützen, aber verantwortungsbewußt zu handeln und Tourveranstalter darum zu bitten gewisse Richtlinien einzuhalten." Die Tour- Veranstalter richten sich nämlich daran, was die Gäste sehen wollen, meint Berggren abschließend im pressetext- Gespräch

DELPHINE

Gequältes Lächeln

Naturschützer kämpfen gegen Flippershows in Delphinarien
Von Hans-J. Neubert
Kinder kreischen vergnügt, wenn Flipper sie im Plastikboot übers Wasser zieht. Fotoapparate klicken und Videokameras surren, wenn der Delphin Salto schlägt, Bälle aus dem Wasser katapultiert oder dem Publikum frech die Zunge herausstreckt.
Die niedlichen Wasserclowns sind Publikumslieblinge, doch die wirklichen Fähigkeiten der faszinierenden Tiere sind in Shows nicht vorzuführen, Fähigkeiten die selbst Forscher erst zu ahnen beginnen. Nach 40 Jahren Delphinforschung ist den meisten Wissenschaftlern klargeworden: In winzigen Schwimmbecken mit gechlortem Wasser haben die hochintelligenten Meeressäuger nichts zu suchen.

Selbst der populäre Unterwasserfilmer Jacques-Yves Cousteau, der in den fünfziger Jahren Delphine zu „Forschungszwecken“ mit Lasso, Zange, Harpune und Medikamenten malträtierte, hat sich zu einem Delphinschützer gemausert. John Lilly, der seine Schützlinge in knietiefem Wasser quälte und sich mit ihnen im Jahre 1962 noch unterhalten wollte, ist zum Guru der Delphin-Esoteriker geworden.

Und Richard O´Barry, Trainer der fünf Delphine, die wechselweise die unbezahlte Hauptrolle der „Flipper“-Fernsehserie ausfüllten, hat nach dem dramatischen Selbstmord eines seiner Stars den Delphinarien den Kampf angesagt. Mehrmals saß er im Gefängnis, weil er Delphine befreit hatte. Heute organisiert er die geregelte Auswilderung gefangener Tiere.

Im vergangenen Jahr haben der Tod von drei Delphinen im Europapark Rust bei Freiburg und ein Selbstmord in Hagenbecks Tierpark die Delphinarien auch in Deutschland ins Gerede gebracht. Im Februar dieses Jahres starb ein Delphin im Hansapark an der Lübecker Bucht. Insgesamt sind damit seit 1965 in Zoos und Freizeitparks 99 Delphine gestorben, etwa 30 leben noch in sieben Kleinstschwimmbecken.

Zunehmend formiert sich Widerstand gegen die Delphinzoos, selbst einige Betreiber denken um. So hat man im Hansapark in Sierksdorf an der Ostsee bereits vor fünf Jahren beschlossen, auf Delphinshows zu verzichten.

Gegen den Trend schwimmen die ansonsten so umweltbesorgten Schweden. König Carl Gustaf hat im Mai höchstpersönlich „Europas größtes Delphinarium“ im Freizeitpark Kolmarden eröffnet. Auf Kritik von Delphinfans reagiert Chefzoologe Peter Amundin gelassen: „Im Vergleich zu Hunden, die in Wohnungen gehalten und an Leinen geführt werden, leben unsere neun Kolmarden-Delphine im reinsten Paradies.“

Der schwedische Sonderfall kann die weltweite Entwicklung nicht stoppen: In England existieren von ursprünglich 34 Delphinarien nur noch drei. Auch in den USA nimmt der Druck vor allem auf kleine Delphinarien zu. Und sogar der weltberühmte Vergnügungspark Ocean World in Florida, der 320 000 Besucher pro Jahr zählt, wurde im August 1991 vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium wegen zahlreicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz verklagt. In Neuseeland schließt eine Show nach der anderen. Die Touristen lassen sich lieber zu Delphinbeobachtungen aufs Meer hinausfahren.

Rückblick: Die Beckenhaltung der Delphine begann vor 47 Jahren in Florida. Von den etwa 40 verschiedenen Delphinarten eignete sich der Große Tümmler am besten: Sein Lebensraum ist die Küste, er kann sich also an den niedrigen Wasserstand in den Becken gewöhnen. Außerdem ist er leicht zu dressieren und sieht aus, als würde er immer lächeln. Ein Trugschluß: Ob er sich wohl fühlt, traurig oder böse ist – die nach oben gebogenen Mundwinkel sind festgewachsen.

Aus ihrem nahezu unendlichen Lebensraum in enge Wasserbecken verschleppt, sterben mehr als ein Drittel der Tiere innerhalb der ersten fünf Jahre ihrer Gefangenschaft. Diejenigen, die diese Zeit überstehen, erreichen dann allerdings ihr natürliches Höchstalter von 30 bis 45 Jahren. Doch bis heute ist es nicht gelungen, Delphine in Gefangenschaft zu züchten. Wohl gibt es Berichte über Geburten, aber die Jungtiere starben immer, bevor sie mit sechs bis 13 Jahren ihre Geschlechtsreife erlangten. Oft werden sie von den stärkeren Artgenossen unterdrückt oder verstümmeln sich selbst.

In Gefangenschaft zeigen Delphine regelrechte Haftpsychosen. Der Berner Hirnanatom Giorgio Pilleri berichtet von „schweren Verhaltensstörungen“. Sie entwickeln eine gnadenlose Hackordnung, die sie in Freiheit nicht kennen. Richard O´Barry: „Delphine einzusperren, ist Tierquälerei. Gefangene Delphine sind lebende Tote.“

Die eingesperrten Tiere leiden an Gehirnschrumpfung, Klaustrophobie und schweren Neurosen. Häufigste Todesart: Streß.

Denn Delphine verständigen und orientieren sich mit einem hochempfindlichen Ultraschall-Sonarsystem. Es ist bestens angepaßt an ihre dreidimensionale, schier unbegrenzte Meeresumwelt. Im Betonbecken werden die Sonar-Wellen an den Wänden vielfach reflektiert. Jede Unterhaltung wird zur Marter für die eingesperrten Tiere. Hinzu kommen die Geräusche von Wasser- und Reinigungspumpen, deren Ultraschall für uns unhörbar ist. Im Trommelfeuer dieser Schallwellen sind die Tiere einer permanenten Reizüberflutung ausgesetzt.

Wenn sie ihr Käfigdasein nicht mehr ertragen, begehen die sensiblen Tiere sogar Selbstmord. Einige schwimmen mit voller Wucht gegen die Beckenwand, immer wieder, bis zur Bewußtlosigkeit. Andere hören einfach auf zu atmen. Im Gegensatz zu anderen Säugetieren haben sie nämlich keinen Atemreflex, jedes Luftholen beim Auftauchen an der Wasseroberfläche ist bewußter Willensakt.

Trotz der Zirkuskunststückchen dürfte das Leben in Gefangenschaft für die verspielten, neugierigen Tiere ziemlich langweilig sein. In freier Natur schwimmen sie oft bis zu 180 Kilometer pro Tag. In den Schwimmbecken dagegen geht es immer nur im Kreis herum, und sinnliche Abwechslung gibt es auch nicht. So schrumpft ihr Gehirn im Laufe der Zeit um bis zu 42 Prozent.

Dabei sind Delphine hochintelligent. Schließlich haben sie das zweitgrößte Gehirn unter den Säugetieren. Es gibt immer noch Rätsel auf. Vermutlich schlafen die Hirnhälften abwechselnd, damit die aktive Seite die Kontrolle über die Atmung behält.

Laura Urian, Leiterin des Dolphin-Lab-Programms am Dolphin Research Center in Grassy Key/Florida, bewundert die Tiere: „Wenn man Intelligenz als die Fähigkeit ansieht, in Harmonie mit seiner Umwelt zu leben, dann sind Delphine viel intelligenter als Menschen.“

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        Ein Delphin zu Weihnachten: Mit Partnerschaften Delphine schützen

 

Sie heißen „Vitali“, „Munja“ oder „Shine“ und leben weit entfernt voneinander in den Gewässern vor Peru und Kroatien. Diese Großen Tümmler werden einander nie begegnen und teilen doch ein Schicksal: Ohne die Hilfe mitfühlender Menschen ist ihr Überleben und das ihrer Artgenossen gefährdet.

Für die bedrohten Tiere bietet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) unter www.patendelfine.de Delfinpatenschaften an.

Mit einer Patenschaft für nur 50 Euro im Jahr setzt man sich direkt für den Schutz der Meeressäuger ein und kann außerdem seine Liebsten mit einem außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenk überraschen. Mit den Einnahmen finanziert die GRD Schutzprojekte in Kroatien und Peru. Was viele nicht wissen, aber sicher kein unangenehmer Nebeneffekt ist: Die Patenschaftsbeiträge sind steuerlich als Spende absetzbar.

Alle Paten erhalten eine schöne, auf ihren Namen ausgestellte Urkunde, ein Foto "ihres" Delfins, Informationen zum jeweiligen Schutzprojekt sowie regelmäßig das GRD-Magazin "Delphinpost“.

Während das Leben von „Vitali“ und seiner Familie in Peru durch illegale Jagd und Dynamitfischerei gefährdet ist, kämpfen "Munja" und seine Artgenossen als letzte Überlebende der einst so zahlreichen Adria-Tümmler gegen den Beifang-Tod in Fischernetzen.

Bildmaterial wird auf Anfrage gerne zur Verfügung gestellt.

Verantwortlicher Pressekontakt:
Ulrich Karlowski
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Kornwegerstr. 37 - 81375 München
Tel.: +49-89-74 16 04 10 - Fax: +49-89-74 16 04 11
E-Mail: info@delphinschutz.org
Webseite: www.delphinschutz.org

                                                   Spendenaktion:

                                            Schwimmen FÜR Delphine

                                     Bitte ließ dir den Text durch Bitte!!

                                                    xoxo ViCii

For Kids: „Schwimmen für Delfine!“

Als allererstes musst du dich um Sponsoren kümmern. Du sagst zum Beispiel deinen Eltern, Geschwistern und Freunden Bescheid, dass du dich für den Delfinschutz einsetzen willst und dass du vorhast, dich dazu auch selber anzustrengen. Gefragt ist dann deine sportliche Bestleistung im Langstrecken- oder Dauerschwimmen! Deine Sponsoren können deine Aktion unterstützen, in dem sie z.B. mindestens 1 Euro für jede geschwommenen 100 Meter oder 5 Euro für jede halbe Stunde für Delfine spenden! Nun brauchst du eigentlich nur noch einen Zeitnehmer/ Schiedsrichter, der deine Leistung abnimmt (ein Freund, Bademeister, Schwimmtrainer oder vielleicht dein Sportlehrer?).

Wer an der Aktion teilnehmen möchte:
Bitte schicke uns eine kurze Nachricht mit deinem Namen, Email- und Postadresse und dem Stichwort: "Aktion „Schwimmen für Delfine". Gerne senden wir dir dann Prospekte und weitere Informationen für deine Sponsoren zu.

Idee - auch für das Delfindiplom!
Natürlich kannst du deinen Schwimm-Einsatz auch als Delfinschutzaktion im Rahmen deines Delfindiploms nutzen, denn mit den Spenden leistest du einen aktiven und wichtigen Beitrag zum Schutz der Delfine! Das Delfinquiz, mit dem du dazu zusätzlich euer Delfinwissen unter Beweis stellen müsst, findest du hier.

Weltrekordhalter schwimmt mit …
Der Marathonschwimmer Christof Wandratsch aus Haiming ist offizieller Botschafter zum Jahr des Delfins. Er beteiligt sich an der WDCS-Aktion "Schwimmen für Delfine", in dem er auf seiner Website (www.wandratsch.de) und bei seinen Fans auf dieselbe Weise wie ihr Sponsoren für seine Rekordversuche im Ärmelkanal und in der Straße von Gibraltar sucht. Er hofft, dass dadurch möglichst viele Spenden für Delfine zusammenkommen.

… und organisiert Delfintag
An der Franz-Xaver-Gruber Schule in Burghausen, an der Christof als Sportlehrer unterrichtet (wenn er nicht gerade durch irgendwelche Meere schwimmt ) ,hat er bereits ein "Schwimmen für Delfine" im Rahmen eines Delfintages organisiert. Es gab nicht nur eine Einzel-, sondern auch eine Klassenwertung. Sponsoren waren die Eltern, aber auch Firmen vor Ort.

Was passiert mit den Spenden?
Delfinen wird durch die Spendengelder auf vielfältige Weise geholfen: Die WDCS setzt sich zum Beispiel für mehr Schutzgebiete ein, in denen Wale und Delfine vor zuviel Lärm und Schiffsverkehr geschützt werden. Außerdem haben wir uns zum Ziel gesetzt, dass weniger Delfine sinnlos in Fischernetzen sterben und versuchen dazu mit Politikern und Fischern gemeinsame Lösungen zu finden!

Wissenswertes über die Delphine

Es ist bekannt, dass sich Momente des Glücks dann einstellen, wenn wir im „Fluss“ sind, wenn es uns also gelingt, voll in Resonanz mit dem zu sein, was ist. Das delphinische Motto: „Go with the flow!“

 

„Die Delphine können uns lehren, wie wir mit uns selbst,

miteinander und mit unserer Umwelt in Harmonie leben können“

Serge Kahili King, Schamane aus Hawaii

Ganz unabhängig vom jeweiligen Rahmenprogramm liegt die Betonung dieser Reisen ohne Zweifel auf der Begegnung mit den Delphinen.

Wir sind nicht im Zoo oder im Delphinarium, wir sind vom Wetter und ruhigem Wasser abhängig und von der Lust d_portait.jpgder Delphine, mit uns Kontakt aufzunehmen. Völlig unabhängig von der Jahreszeit kann der Ozean entweder ruhig und glatt sein oder aber voller weisser Schaumkronen, und ein Tag kann windig, regnerisch und rauh sein. Alles ist möglich: Wir schwimmen manchmal mehrmals täglich mit Delphinen und manchmal eine ganze Woche überhaupt nicht. Wir haben keinerlei Kontrolle: Wetter und Delphine kommen und gehen in ihrem ganz eigenen Rhythmus und so sind wir uns unserer Grenzen ganz deutlich bewusst und sind deshalb besonders berührt, wenn uns das Wetter mit einer Kinderpopoglatten, klaren Meeresoberfläche beschenkt und die Delphine uns einladen in ihre Mitte. Und wer einmal einem Delphin im Ozean in die Augen geschaut hat, der wird dieses euphorische Grinsen auf dem Gesicht so schnell nicht wieder los….

swim1.jpgEs ist mir wichtig, keine falschen Erwartungen zu wecken: Wir sind -zum Glück- nicht in der Flipper-Show . Aber ich kann auch sagen: Ich habe bisher noch keine einzige Woche erlebt, in der wir keinen Delphinkontakt gehabt hätten. Nur ist die Bandbreite sehr groß und der Delphinkontakt ist ganz unterschiedlich: Die Größe einer Delphingruppe kann variieren zwischen zwei Delphinen oder einer Delphinmutter mit Baby und Tante und einer ganzen Schule von bis zu sechzig Delphinen und unser Kontakt kann ein paar Minuten dauern oder Stunden. Die Kontaktangebote der Delphine können darin bestehen, in unserer Bugwelle zu surfen, uns ihre Jungen vorzustellen und uns Blicke zuzuwerfen oder uns im Wasser zu begrüßen oder sogar mit uns zu schwimmen und bis zu anderthalb Stunden bei uns zu bleiben im Wasser, oder jemanden mit der Flosse zu berühren und uns mit klackenden Sonargeräuschen zu untersuchen.

swim2.jpgIch habe persönlich all das selbst erlebt und die Gnade erfahren, so lange mit den Delphinen im Wasser zu sein, bis meine Haut schrumpelig aussah wie nach einem langen Aufenthalt in der Badewanne und wünsche mir natürlich für jeden Menschen nichts sehnlicher, als auch eine solche Erfahrungen machen zu dürfen. Aber wie bereits gesagt: Wir haben keinen Einfluss auf das Geschehen. Ich kenne kaum einen Menschen, der über eine solche Erfahrung im Umgang mit den Delphinen verfügt, wie unser Kapitän Geoffrey Hanan. Er schwimmt nun seit 40 Jahren mit diesen wunderschönen Meeresbewohnern. Seine Haltung ist geprägt von Liebe und Respekt und ich glaube, die Delphine wissen das zu würdigen. Auf unseren Expeditionen bestimmen einzig und allein die Delphine die Art unseres Kontakts: Nur so, mit tiefem Respekt für die Delphine und das Element, in dem sie leben, kann es zu beglückenden Begegnungen kommen. Das Meer ist die Heimat der Delphine und wir sind ihre Gäste.

Das Anfassen und Füttern von Delphinen

Das Berühren der Delphine ist genauso wenig erlaubt wie das Füttern. Abgesehen davon, dass wir uns damit an die Regeln des International Dolphin Watch zum Schutz der Delphine halten, liegt die Schönheit unserer Expeditionen darin, Delphine in Freiheit zu treffen und uns liegt alles daran, ihr Dasein nicht zu beinflussen, in dem wir sie mit Futter bestechen. Ausserdem ist es für die Delphine einfach infektionsgefährlich, von uns mitgebrachte Fische zu essen. Was das Anfassen betrifft: Freilebende Delphine sind nicht an Wesen gewohnt, die ihre Arme nach ihnen ausstrecken und fürchten sich im Zweifelsfall und schwimmen weg. Und einer höflichen Etikette entspricht es auch nicht gerade, wenn man sich soeben erst kennengelernt hat…Wenn ein Delphin uns von sich aus berühren möchte, ist das natürlich eine ganz andere Geschichte….

Geoffrey Hanan duldet ganz sicher bestimmte andernorts übliche Verhaltensweisen nicht wie das Einkreisen der Delphine mit einem Boot, um dann mitten in ihre Gruppe zu springen oder das Verfolgen mit dem Boot oder Tauchgeräten oder den wiederholten Versuch, Delphine, die fortschwimmen, wieder einzuholen und ihnen erneut, möglichst johlend, vor die Nase zu springen…Wir respektieren grundsätzlich jede Entscheidung der Delphine und werden dafür auch mit entspannten, freiwilligen Begegnungen voller gegenseitiger Neugier belohnt.

Darüber hinaus sind wir der Auffassung, dass es weder für die Delphine noch für die Menschen besonders schön ist, wenn Gruppen von 20-30 Menschen ins Wasser steigen: Deshalb beträgt die Anzahl unserer Gäste im Durchschnitt 8-12 Personen, auch wenn auf dem Boot leicht mehr unterzubringen wären…

 

China: Längster Mensch der Welt rettete zwei Delphine

Im Aquarium von Fushun, China, gerieten zwei Delphine in Lebensgefahr, da sie Plastikteile verschluckt hatten.

Da die Teile chirurgisch nicht entfernt werden konnten, baten die Tierärzte kurzerhand Bao Xishun, der laut dem "Guinnessbuch der Rekorde" als längster Mensch der Erde gilt (2,36 Meter), um Hilfe.

Bao gelang es mit seinen 1,06 Meter langen Armen, die gefährlichen Plastikteile aus den Mägen der Delphine zu entfernen. Auch wenn einige Teile in den Mägen zurückgeblieben sind, werden sich die Delphine voraussichtlich gut erholen.

Blinde Kuh - Reportage
Das Sterben der "Sanften Riesen der Meere" 
Reportage über Wal- und Delphinfang von Andreas (12) November 2000

 

Der Walfang ist eine furchtbar grausame Sache, und die Japaner sind Weltmeister darin. Zur Zeit sind etwa 400 Walfangbote vor Japans Küsten unterwegs. Bis zu 22.000 Kleinwale, zum Beispiel Delphine, fangen sie jährlich, die grausam umgebracht, zu kleinen Stücken verarbeitet in Dosen verpackt und in die weite Welt exportiert werden. Ein eher kleiner Teil landet in Feinschmeckerrestaurants in denen sie die Reichen dann mit Genuss verspeisen. In Japan ist Walfleisch so etwas wie ein Volksgericht.

Doch der Walfang in diesem Ausmaß ist nicht nur grausam, sondern hat auch verheerende Folgen. Zum Beispiel ist der Bestand der Streifendelphine in den letzten Jahren um 90 % zurück gegangen, und nachdem die vor den Küsten Japans fast nicht mehr zu sehen waren, kamen die Grindwale und Bairds, Schnabelwale, dran.

Also immer, wenn von einer Art fast kein Tier mehr da ist, kommt die nächste Art an die Reihe.


Der Wal "Keiko", bekannt aus dem Kino
 

Die Methoden, mit denen sie gejagt und getötet werden, sind furchtbar fies. Wenn eine Schule Delphine (eine Schule ist bei den Delphinen so etwas wie bei Elefanten eine Herde) in einer Bucht entdeckt wird, rufen Helfer die Fischer, und die kommen natürlich sofort. Noch könnten die Delphine flüchten, doch sie tun das Gegenteil. Für sie ist es das Höchste, in den Bugwellen eines Schiffes zu springen. Die Eltern bringen das ihren Kindern bei, und die bringen es dann ihren Kindern bei, und die dann wieder ihren und immer so weiter. Also schwimmen die Delphine zum Boot der Fischer, und die können sie in aller Ruhe fangen. Wenn sie dann gefangen sind, werden sie nach Futo gebracht, das liegt ca. 100km südwestlich von Tokio. Dort werden sie in ein winziges Becken geworfen. Das Becken ist so klein, dass es für die Männer mit den an langen Stangen befestigten Hacken und Messern ein leichtes ist, auf die Meeressäuger einzustechen. Wenn sie dann Kopfüber im Wasser hängen und dem Erstickungstod nahe sind, schlingen die Männer ein Seil um ihre Schwanzflosse, ziehen sie mit einer Seilwinde einige Meter über den Boden, und lassen sie dann auf einen Betonboden fallen. Ich finde, dass so etwas kein Fischfang ist, sondern Tierquälerei... 

 

 

... Natürlich fragt man sich jetzt, ob es in Japan keine Umweltschützer gibt. Natürlich gibt es welche, doch die haben es schwer. Ein Beispiel dafür ist z.B. die Demonstration vom 9. Mai in Tokio. Die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" machte mit Plakaten auf die grausamen Methoden des Delphinfangs aufmerksam. Nachdem die Demonstranten verhaftet wurden, mussten sie 11 Tage lang auf ihre Anklage warten.

 

Manche Leute sagen zu Delphinen Fische. Delphine aber sind kleine Wale und Wale sind Säugetiere, also sind auch Delphine Säugetiere. Säugetiere haben immer eine konstante Körpertemperatur. Wir Menschen zum Beispiel sind auch Säuger, denn auch wir haben eine (fast) immer gleich bleibende Körpertemperatur von 36,6 C°. Wenn sie höher oder niedriger wird, werden wir krank. Außerdem haben Wale und Delphine einen Blas, das ist die Fontäne, die aus ihrem Rücken spritzt, wenn sie ausatmen. Wenn also eine Delphin oder Wal auftaucht und ein Blas aus seinem Rücken stößt, weiß man, dass er gerade ausatmet und kurz darauf natürlich wieder ein. Manche Wale halten es über eine Stunde aus ohne auszuatmen. Das kann zum Beispiel der Blauwal, er ist der größte von allen Walen.